Campanula
Campanula

Stauden Farbtupfer für Ihren Garten

Ohne Stauden wäre ein Garten ganz schön trist. Der Gestaltung mit Stauden sind absolut keine Grenzen gesetzt. Sie genügen vielseitigen Ansprüchen, sei es als Bodendecker, Begleitpflanze zu Gehölzen oder als Schnitt- und Rabattenpflanze. Verschiedene Stauden wirken aber nicht nur mit ihrer Blüte, sondern mit den Blattformen, den Blattfarben, dem Wuchs und auch durch den Fruchtstand. Machen Sie aus Ihrem Garten mit Stauden eine Erlebniswelt! Stauden wachsen und blühen meist während der Vegetationszeit, um im Winter als Wurzelknolle oder Rhizom zu überwintern. Im Folgejahr treiben diese Pflanzen wieder aus und erfreuen uns von Neuem mit ihren Blüten.

Crocosima
Crocosima

Bodenanspruch von Stauden

Der Bodenanspruch von Stauden kann sehr unterschiedlich sein. Dennoch sind die Stauden nicht sehr wählerisch. Ein humoser, durchlässiger Boden bekommt ihnen am besten. Für viele Pflanzen sollte der Boden auch nicht zu nährstoffreich sein. Die Pflanzzeit ist während der Vegetation am besten. Sie sehen die Farben oder Blätter und können sich ein Bild machen, ob diese Staude an dem vorgesehenen Standort passen wird. Informieren Sie sich, wie groß die Pflanze in 2-3 Jahren sein wird, damit Sie der Pflanze genügend Platz zur Verfügung stellen können. 

Phlox
Phlox

Unkomplizierte Pflanzen

Mit Stauden kann man wenig falsch machen! Meistens genügt es, die abgestorbenen Blüten und Blätter zu entfernen. Der größte Anfall an Material ergibt sich im Herbst, wenn sich alle Stauden in den Boden zurückziehen. Wir raten Ihnen, das abgestorbene Material vor dem Winter zu entfernen und zu kompostieren. Bei lang andauernder Schneedecke verfaulen die abgestorbenen Pflanzenteile unter dem Schnee. Das kann die Knospen und Rhizome der Stauden schädigen. Als Nahrung reicht im Spätherbst nach dem Abräumen der abgedorrten Pflanzenteile eine Gabe von 1 bis 2 cm Kompost. Er kann vorsichtig ca. 2 cm tief eingehackt werden. 

Papaver
Papaver

Schädlinge und Krankheiten

Es gibt wenige Schädlinge oder Krankheiten, die Stauden befallen. Der grösste Feind sind im Frühjahr Schnecken. Die erquicken sich an den frischen, noch zarten Austrieben. Sollten Sie Schneckenkörner verwenden, um den Biestern den Gar auszumachen, streuen Sie nur einige Körner pro m2. Es nützt wenig, wenn Sie viele Körner auf einmal streuen. Weniger ist mehr! Denken Sie an alle anderen Tiere, die sich ebenfalls vergiften können. Sollten Sie an den Stauden viele Läuse entdecken, oder einige Pflanzen (z. B. Phlox und Herbstastern) sind von Mehltau befallen, so können Sie ein kombiniertes Mittel spritzen. Beachten Sie die Gebrauchsanweisung auf der Verpackung. Übrigens, im April bieten wir immer unser beliebtes Seminar zum Thema 'Verwendung von Stauden' an. Kontaktieren Sie uns und wir nennen Ihnen gerne den genauen Termin.

So pflanzt man Stauden richtig:
Unsere Pflanzanleitung für Stauden zeigt Ihnen wie man schon von Beginn an alles richtig macht. Damit man sich später über die schönsten Stauden im eigenen Garten freuen kann.